Viele RUNALYZE-Nutzer verbinden ihr Konto über Strava, da es ein praktischer Hub für Aktivitäten von vielen verschiedenen Geräten ist. Das funktioniert zwar gut, ist aber nicht immer die beste Option, wenn du die möglichst genauesten und vollständigsten Daten in RUNALYZE haben möchtest.
Wann immer möglich, empfehlen wir daher, RUNALYZE direkt mit der Plattform zu verbinden, auf der deine Aktivität aufgezeichnet wurde (zum Beispiel Garmin Connect, Polar Flow, COROS, Zwift, Rouvy, Wahoo, Hammerhead, Concept2 oder Suunto…).
Der Unterschied: Rohdaten vs. verarbeitete Daten
Wenn RUNALYZE Aktivitäten direkt von einer Herstellerplattform importiert, erhalten wir in der Regel die originale FIT-Datei, die vom Gerät aufgezeichnet wurde.
Eine FIT-Datei enthält den vollständigen Datensatz deiner Aktivität, darunter:
- detaillierte Sensordaten
- gerätespezifische Metriken
- sogenannte Developer Fields
- erweiterte Lauf- oder Radsportmetriken
- präzise Pauseninformationen
- vollständige Metadaten vom Gerät
Dadurch kann RUNALYZE deine Aktivität mit dem höchstmöglichen Detailgrad analysieren.
Was beim Import über Strava passiert
Strava funktioniert hier etwas anders.
Die Strava API stellt die originale FIT-Datei nicht bereit. Stattdessen liefert sie eine verarbeitete Darstellung der Aktivität mit vereinfachten Aktivitäts-Streams (z. B. Zeit, Position, Höhe usw.).
Für viele Anwendungsfälle reicht das aus, allerdings fehlen dabei einige Informationen aus der ursprünglichen Aufzeichnung.
Zum Beispiel:
- gerätespezifische Datenfelder sind oft nicht verfügbar
- Developer Fields aus FIT-Dateien werden nicht bereitgestellt
- Pausen werden nicht immer explizit übermittelt
- einige Metadaten werden durch Stravas Verarbeitung vereinfacht
In manchen Fällen muss RUNALYZE daher bestimmte Informationen (z. B. Pausen) anhand der vorhandenen Trackdaten rekonstruieren.
Warum das für die Analyse wichtig ist
RUNALYZE legt großen Wert auf detaillierte Trainingsanalyse. Je mehr Daten wir von deinem Gerät erhalten, desto genauer können unsere Berechnungen und Visualisierungen sein.
Die Verwendung der originalen FIT-Datei stellt sicher, dass:
- alle aufgezeichneten Metriken verfügbar sind
- gerätespezifische Daten korrekt interpretiert werden können
- erweiterte Metriken erhalten bleiben
- Pausen und Zeitinformationen exakt bleiben
Unsere Empfehlung
Strava funktioniert problemlos als Fallback-Synchronisation. (Wenn auch wir schon für viele Hersteller eine direkte Synchronisation anbieten)
Wenn deine Geräteplattform jedoch unterstützt wird, empfehlen wir dringend, RUNALYZE direkt mit der ursprünglichen Quelle deiner Aktivitäten zu verbinden.
So erhält RUNALYZE die vollständigen Aktivitätsdaten und kann die möglichst genaue Analyse bereitstellen.
