Runalyze v2.2: Was sich geändert hat

Nachdem wir vor drei Monaten mit v2.1 die ersten Verbesserungen der v2.0 veröffentlicht haben, können wir euch nun v2.2 präsentieren. Es gibt einige Änderungen die RUNALYZE noch flexibler machen und einige Funktionen, die von euch schon länger gewünscht wurden.

Umstrukturierung der Ausrüstung

Mit der v2.2 haben wir Laufschuhe und Kleidung in ein flexibles Equipmentsystem integriert. Damit könnt ihr nun jegliches Equipment, wie zum Beispiel beim Rennrad die Fahrradkette, Ritzel, etc., protokollieren und wisst genau Bescheid, wann ihr einzelne Komponenten wechseln müsst.

Das Bearbeiten/Erstellen erfolgt derzeitig nur im „großen“ Formular in der allgemeinen Konfiguration. Anstatt des ehemaligen Schuheplugins findet ihr im Panel das Equipmentplugin, wo ihr euch die verschiedenen Equipmentkategorien anzeigen lassen könnt.

Equipment

Support für Schwimmdaten

Wir unterstützen nun Schwimmdaten der einzelnen Bahnen, wie sie von den Garmin*-Uhren mit Schwimmfunktionen aufgezeichnet werden, z.B. den Schwimmstil und die Anzahl an Zügen pro Bahn. Ihr könnt die entsprechenden *.fit-Dateien importieren, ein manuelles Hinzufügen oder Bearbeiten ist bisher nicht möglich.
Die Herzfrequenz, die von Garmins neustem Brustgurt auch beim Schwimmen aufgezeichnet wird, kann bisher aufgrund fehlender Dokumentation im offiziellen ANT+ nicht gelesen werden. Solltet ihr andere Dateiformate besitzen, die Schwimmdaten enthalten, könnt ihr diese gerne an uns senden. Wir kümmern uns dann um eine zeitnahe Unterstützung des Formats.

Schwimmdaten

 

Herzfrequenzvariabilität

Die Herzfrequenzvariabilität beschreibt die Variabilität zwischen den einzelnen Herzschlägen. Während die Anzahl an Schlägen pro Minute bei gleicher Belastung konstant bleibt, können die Abstände zwischen einzelnen Herzschlägen sehr unterschiedlich sein. Diese Herzfrequenzvariabilität ist ein wichtiger Indikator für den Erholungszustand. Anhand dieser wird zum Beispiel auch der Erholungsratgeber bei Garmin berechnet. Grundsätzlich deutete eine höhere Variabilität auf einen erholteren, fitteren Zustand hin. In der Regel wird allerdings die Herzfrequenzvariabilität im Ruhezustand, zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen, gemessen.

In einem ersten Schritt importiert RUNALYZE jetzt die HRV-Daten aus *.fit-Dateien von Garmin* oder beim Import von Polar oder Suunto – vorausgesetzt HRV-Daten liegen in der Datei vor. Eine Anleitung für die Aktivierung der Aufzeichnung von HRV-Daten findest du in der Dokumentation: Garmin 910XT oder Garmin 920XT und Fenix 3.

HRV

Die Interpretation der Werte, bisher nur der Statistiken im Zeitbereich, ist dabei jedem selbst überlassen. Die Definitionen der entsprechenden Werte sind zum Beispiel bei Wikipedia zu finden.

Nicht-metrische Einheiten

Mit v2.2 unterstützen wir nun nicht-metrische Einheiten. Das bedeutet, dass Distanzen in Meilen, Yards und Fuß dargestellt werden können. Außerdem kann auch das Gewicht in Pounds oder Stones anstelle von Kilogramm dargestellt und eingegeben werden.

Das Zwischenzeiten-Fenster

Das Zwischenzeitenfenster kann jetzt zusätzlich zu den Herzfrequenzdaten auch weitere Daten wie die Laufeffizienz darstellen. Außerdem können die Runden können nun anstatt nach Distanz auch nach Zeit ausgewertet werden, zum Beispiel für ein Intervalltraining wie 5×5 Minuten.

Laps-window

Weitere Werte von Garmin-Uhren

Die meisten neuen Modelle von Garmin geben sowohl während des Laufes (in Form von „gut“ oder „ausreichend“) als auch nach dem Lauf (in Form von „x Stunden Erholungsdauer) einen Erholungsratgeber und schätzen den VDOT-Wert. Diese Werte werden in den originalen *.fit-Dateien gespeichert und können jetzt importiert werden. Sie können im Dataset zur Anzeige in der Trainingsübersicht aktiviert werden. Die Erholungszeit in Stunden wird allgemein als empfohlene Erholungsdauer bis zur nächsten intensiven Trainingseinheit interpretiert. Der HRV-Score ist der interne Wert, der nach 5 bis 12 Minuten als Erholungszustand als „gut“ oder „ausreichend“ angezeigt wird. Der tatsächliche Wert, der bei RUNALYZE im Tooltip angezeigt wird, ist vermutlich die „übrige“ empfohlene Erholungsdauer in Minuten. (Erscheint die Meldung erst nach 12 Minuten auf der Uhr, könnte der Wert nicht neu geschätzt werden und wurde aus der bei der letzten Aktivität berechneten Erholungsdauer berechnet.)

New-dataset-columns

Import von ZIP-Dateien

Ab v2.2 könnt ihr einzelne oder mehrere Trainingsdatein auch als *.zip-Datei hochladen und importieren. Insbesonere erspart ihr euch so das lokale Entpacken der *.zip-Datei, wenn ihr die originale *.fit-Datei von Garmin Connect herunterladet, was automatisch im *.zip-Format geschieht.

Statistiken-Plugin: veränderte Übersicht

Wir haben die Ansicht etwas verändert. Die Statistik für die einzelnen Monate des Jahres wird nun entsprechend eurer Dataset-Konfiguration angezeigt. Dadurch kann jeder selbst festlegen, welche Statistiken hier auch monatsweise zusammengefasst werden sollen.

Trainingstypen

Wie auch bei den Sportarten könnt ihr nun einzelne Trainingstypen im Kalender nur als Icon darstellen lassen. Das ist zum Beispiel hilfreich, damit das Warm- und Auslaufen vor/nach einem Wettkampf den Kalender nicht aufquellen lässt.

Neues Plugin „Monatliche Statistiken“

In diesem neuen Plugin wird die Summe an Kilometern oder Trainingsdauer monatsweise grafisch dargestellt.
Ihr müsst dieses Plugin noch unter Konfiguration -> „Neues Plugin installieren“ aktiveren.

Monthly-stats

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3 thoughts on “Runalyze v2.2: Was sich geändert hat

  1. Da gibt es ja einiges zu entdecken :-)

    Und was ich bis jetzt gesehen habe finde ich große Klasse! Die Roten Punkte aus der Monatlichen Statistik sind irgendwie cool – ein richtiges KPI-Dashboard ;-)

    Danke für Eure Arbeit! und viele Grüße,
    Hans

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